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August 2002
Hilfe nach der Flutkatastrophe in den neuen Bundesländern Spontaner
Spendenaufruf der Dresdner Bank Sofort, nachdem das Ausmaß der Flutkatastrophe
absehbar war, entschied sich die Dresdner Bank in ihren Filialen einen Spendenaufruf
für die Opfer des Hochwassers zu starten.
Mitarbeiter und Kunden zeigten sich überaus
solidarisch und spendeten innerhalb weniger Tage 2,2 Millionen Euro. Da das Technische
Hilfswerk und die Katastrophenhilfe der Diakonie den betroffenen Menschen schnell
und unbürokratisch geholfen haben, wurden die Spenden zu gleichen Teilen an diese
beiden Organisationen weitergeleitet. Unterstützung
der Diakonie Bei der Unterstützung der Hochwasseropfer konnte die
Diakonie ihr dreistufiges Konzept für Katastrophenhilfe umsetzen. Die Nothilfe
umfasste die Bereitstellung von Notunterkünften, die Versorgung von Evakuierten,
Kleiderhilfen, psychosoziale und seelsorgerische Betreuung und in bestimmten Fällen
kurzfristige finanzielle Unterstützung. 
Im Bereich der Wiederinstandsetzung half die Diakonie bei Aufräumarbeiten, trocknete
überflutete Gebäude, setzte Kindertagesstätten und Altenheime in Stand und unterstützte
die Menschen bei der Wiederbeschaffung ihres Hausrat. Im Rahmen des diakonischen
Rehabilitationsprogramms werden zerstörte Häuser und soziale Einrichtungen wieder
aufgebaut und zerstörte landwirtschaftliche Betriebe finanziell unterstützt.

Unterstützung des THW Das Technische Hilfswerk leistete
mit seiner großen Erfahrung im Katastrophenschutz und seiner umfangreichen Ausrüstung
von Anfang an unverzichtbare Hilfe in den überschwemmten Gebieten.
Da die Männer und Frauen des THW weder sich noch ihr
technisches Gerät schonten, geht der Erlös des Spendenaufrufs an die Landesvereinigungen
des THW in Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg und wird dort für
den Ersatz kaputt gegangenen oder veralteten Materials verwendet. Denn die nächste
Katastrophe kommt bestimmt. 11.
September 2001 Hilfe nach den Terroranschlägen in New York Hilfe
für die Familien der in New York umgekommenen Rettungskräfte Am 11. September
starben auch viele Feuerwehrleute, Polizisten und Hilfskräfte. Die Familien dieser
Opfer trauern nicht nur um einen geliebten Menschen, sondern stehen auch vor finanziellen
Problemen. 29 verschiedene amerikanische Organisationen helfen speziell diesem
Personkreis. Um die Not und Sorgen der Opfer zu lindern, unterstützte sie die
Stiftung Allianz Direct Help mit über 750.000 Euro. Hilfe
für die Folgeopfer in Afghanistan
Nach UN-Schätzungen sind in Afghanistan ca. 6 Mio. Menschen auf humanitäre Hilfe
angewiesen. Die Hilfsorganisation „Ärzte ohne Grenzen" konzentriert sich
auf drei Bereiche: Die Teams unterstützen Krankenhäuser und Gesundheitsstationen
mit Personal und Medikamenten und bilden afghanische Helfer aus. In Ernährungszentren
werden unterernährte Kinder versorgt. Außerdem übernehmen sie die medizinische
Betreuung und die Versorgung mit sauberem Trinkwasser in afghanischen Vertriebenenlagern.
Hilfe für afghanische Flüchtlinge in Pakistan
In 34 pakistanischen Lagern nahe der Grenze zu Afghanistan leben rund 1,6
Millionen afghanische Flüchtlinge.
Vor allem Frauen und Kinder sind vor dem Krieg hierher
geflohen. 20% der Kinder sind keine fünf Jahre alt. Die Hilfsorganisation PLAN
International weiß aus Erfahrung, dass solche Lager vor allem Für- und Vorsorgemaßnahmen
im Gesundheits- und Hygienebereich benötigen. Mit den 200.000 Euro der Allianz
Direct Help finanziert PLAN International daher Impfaktionen sowie die Ausbildung
von Frauen zu „Gesundheitswächterinnen". Der Bau und die Wiederherstellung
von Wasser- und Abwasserleitungen sind im Hilfsprogramm ebenso enthalten wie die
Anlage von Lagerlatrinen. Ferner wurden Bildungszentren eingerichtet, in denen
etwa 700 Mädchen Lesen, Schreiben und Rechnen lernen. Neben den genannten Schwerpunkten
werden die Lager auch mit Kleidung, Matratzen und Wasserbehältern versorgt.
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