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Förderprojekte 2006
15.000 Euro für die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen in Ghana

Die Steyler Missionare sind seit vielen Jahren als Entwicklungshelfer in Ghana tätig. Im Gebiet der Mo, einer Volksgruppe im Westen Ghanas bauen sie eine landwirtschaftliche Schule zur berufsbezogenen Ausbildung von Kindern und Jugendlichen auf. Die Active Help Stiftung finanziert den Bau eines Gebäudes mit drei Klassenräumen, einem Vorratsraum und einem kleinen Büro. Darüber hinaus können Lehrmaterialien und Fachliteratur für die Schule angeschafft werden. Durch die landwirtschaftliche Ausbildung wird 90 Jungen und Mädchen und ihren Familien, die in ärmlichsten Verhältnissen leben, nachhaltig geholfen.
5.000 Euro für Straßenkinder in Ecuador

In Ecuador landen unzählige Kinder auf der Straße, weil sie von ihren Familien verstoßen werden oder es dort nicht mehr aushalten. Der gemeinnützige Verein ViaNiños nimmt sich dieser Schicksale an. Indem er Unterkunft, Verpflegung, Bildung, medizinische Versorgung und psychologische Hilfe bereit stellt, gibt er Straßenkindern eine Zukunftsperspektive. Mit Tania Songini und Daniel Faller waren zwei ehemalige Mitarbeiter von Siemens Management Consulting vor zwei Jahren Gründungsmitglieder des Vereins. Anfang 2005 nahmen die Beiden zwei Monate unbezahlten Urlaub, um Projekte vor Ort zu unterstützen. Inzwischen zählt der Verein ca. 20 Mitarbeiter, die sich mit einem Monatsbudget von 2000 USD aktiv für die Straßenkinder in Ecuador einsetzen. Die Active Help Kinderfonds Stiftung trägt mit ihrer Spende dazu bei, dass der Verein eine Psychologin, eine Sozialarbeiterin, einen Pädagogen und mehrerer Lehrer beschäftigen kann.
Aktiv Projekt 2005
Fertigstellung eines Kinderhauses
für stark traumatisierte Kinder

Viele Kinder erfahren Entwürdigung in unterschiedlich-
ster Art und Ausprägung. Oft werden sie vernachlässigt, bekommen keine Aufmerksamkeit und Förderung. Andere leiden unter körperlicher oder sexueller Gewalt. Auf Grund eigener Belastungen sind ihre Mütter oder Väter nicht in der Lage, sie zu schützen und ihnen das zu geben, was sie brauchen. In manchen Fällen geht die Gewalt sogar von Familienmitgliedern aus. Kinder aus zerstörten und zerrütteten Familien brauchen andere Personen, bei denen sie leben können, die ihnen Liebe, Schutz, Aufmerksamkeit und Zuwendung geben. Eine solche vertrauensvolle und liebevolle Atmosphäre wird den Kindern in den Familien der Albert-Schweitzer-Kinderdörfer geboten. Die Kinderdorffamilien bestehen aus einem sozial engagiertem Ehepaar, das zusätzlich zu seinen eigenen Kindern noch fünf bis sechs durch Jugendämter vermittelte Schützlinge aufnimmt. Die Stärke des Konzepts besteht darin, dass leibliche Geschwister auch in ihrer neuen Familie zusammen bleiben können.
Im
Mai 2003 stiftete die siebzigjährige Frau Dr. Ruth Kerb ihr
gesamtes bäuerliches Anwesen in Neubeuern bei Rosenheim dem
Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern. Auf diesem Gelände wurde
im Oktober 2004 mit dem Bau eines Kinderhauses begonnen. Die Fertigstellung
des Hauses und der Einzug einer Kinderdorffamilie mit sechs traumatisierten
Kindern erfolgten im Mai 2005.
Da das Albert-Schweitzer-Familienwerk Bayern die komplette Fertigstellung des Hauses aus
eigenen Kräften nicht bewerkstelligen konnte, wollten die Mitarbeiter der Siemens Management Consulting, die verbleibenden
Arbeiten abschließen. Am Morgen befand sich das Haus noch
im erweiterten Rohbau, am Abend war es weitgehend fertiggestellt: Die Balkone wurden mit Lerchenholz verkleidet, ein Carport und ein Pferdestall wurden gebaut, der Garten bepflanzt, 150m Zaun gezogen
und ein Spielplatz mit Sandkasten, Schaukel und Feuerstelle angelegt. Im Haus wurde der Parkettboden
verlegt, die Möbel wurden zusammengebaut,
die Türen eingehängt, Vorhänge genäht und Lampen aufgehängt. Wenn auch nicht alle Arbeiten komplett fertiggestellt werden konnten, zog die Familie noch am gleichen Abend ein.
Förder-Projekt 2004
Ein Aktiv-Raum für ukrainische Waisen

Der Kinderfonds Stifter Klaus Riffart unterstützt mit seiner Stiftung seit Jahren ukrainische Waisenkinder. Dank seiner Initiative konnte ein leerstehender Kindergarten in Fastov bei Kiew in ein Waisenhaus umgewandelt werden. Die Active Help Stiftung finanzierte mit 8.000 Euro den Ausbau eines 85 Quadratmeter großen Aktiv-Raumes. Dieser Raum ist sehr wichtig, da die Kinder während der langen Wintermonate nur selten ins Freie kommen. Hier können sie ab April 2004 turnen, toben und spielen. Ganz nach dem Motto "Sich bewegen lernen, heißt leben lernen" (Dore Jacobs), können die Waisen von Fastov in ihrem neuen Aktivraum ihren Bewegungsdrang ausleben.
Aktiv
Projekt 2003:
Der FELuWa Garten wird fertiggestellt
FELuWa steht für die vier
Elemente des Lebens: Feuer, Erde, Luft und Wasser. Für das Element
„Luft“ wurde im Oktober 2002 auf dem Gelände des Don Bosco
Jugendwerkes in Bamberg von der Siemens Management Consulting ein
Hochseilgarten gebaut (siehe unten). Ein Jahr später galt es, die
übrigen Elemente umzusetzen. Diese Herausforderung nahmen im
September 2003 130 Top-Manager des Siemens Geschäftsgebiets
Industrial Automation Systems im Rahmen einer Führungskräftetagung
an. Ausgerüstet mit Sicherheitsschuhen, Blaumann und Arbeitshelm
wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hochseilgarten ein
Erlebnisparcours geschaffen. Unter dem Motto „Act today“ wurde
gezeigt, was ein gutes Team leisten kann, wenn alle an einem Strang
ziehen. Für das Element Feuer wurde ein "Feuerdom" aus
geflochtenen Weidenzweigen mit einem Durchmesser von 18 Metern und
einer Höhe von knapp 7 Metern gebaut. Diese "Feuerarena"
bietet genügend Platz, damit die Kinder des Don Bosco Jugendwerkes
ihre Kunststücke mit dem Element Feuer vor "großem
Publikum" präsentieren können.
Ein
Freiluftgehege mit Unterstellmöglichkeiten für zwei Lamas
symbolisiert das Element „Erde“. Für diesen Bereich mussten Zäune
gesetzt, eine Holzhütte gebaut, die Freifläche planiert sowie
Rasen angesät werden. Das Lamagehege spricht besonders die
kleineren Kinder an.
Ein
Wassergarten, der von einem über 30 Meter tiefen Brunnen gespeist
wird, steht für das vierte Element, das Wasser. Die
Wasserlandschaft enthält Staustufen, Umlenkachsen und eine
Archimedesschraube. So können die Kinder ihrer Phantasie zum Thema
Wasser freien Lauf lassen.
Dank einer minutiösen Vorbereitung wurden alle Arbeiten an einem
einzigen Tag fertiggestellt. Den direkten Kontakt mit den Kindern
empfanden die Siemens Manager als besonders schön, denn so konnten
sie sehen, welch große Freude sie den benachteiligten Kindern des
Don Bosco Jugendwerkes mit dem Garten der Elemente schenkten.
Förderprojekt 2003
Straßenkinderprojekt
Manos Abiertas in Ecuador
In
Guayaquil, einer Großstadt in Ecuador, leben viele
Kinder auf der Straße. Seit 1996 finden zumindest einige davon bei
Anna Maria Nagler und ihrem Projekt "Manos Abiertas"
(Offene Hände) ein Zuhause. Die Active
Help Kinderfonds Stiftung unterstützt das Projekt seit Jahren. Im
Jahr 2001 kaufte Active Help den Straßenkindern für 21.000 Euro
ein eigenes Haus. Im Jahr 2003 beteiligte sich die Stiftung mit 4.000 Euro am Jahresunterhalt des erfolgreichen
Straßenkinderprojekts. Diese Spende trägt dazu bei, dass völlig
verwahrloste Straßenkinder in einem familienähnlichen Zuhause
aufwachsen, eine fundierte Ausbildung bekommen, einen Beruf erlernen
und somit die Chance auf ein glückliches Leben bekommen. Konkret
wurde mit den Mitteln der Active Help Stiftung letzte bauliche
Maßnahmen an dem neuen Haus vorgenommen und verschiedene Möbel
sowie ein Kühlschrank gekauft. Da im April das neue Schuljahr
beginnt, und man in Ecuador ohne vollständige Uniform nicht zur
Schule gehen darf, wurden die vier neuen Kinder außerdem mit
Schuluniform, Rucksack, schwarzen Lederschuhen und Turnkleidung
ausgestattet. Aktiv Projekt
2002
Hochseilgarten mit Teamparcours

Am
11. Oktober 2002 bauten wir auf dem Gelände des Don Bosco Jugendwerkes
Bamberg einen Hochseilgarten mit Teamparcours für benachteiligte
Kinder und Jugendliche aus ganz Bayern. Nach umfangreicher Planung wurden die Bauten unseres Aktiv Projektes 2002 von rund
170
Mitarbeitern der Siemens Management Consulting innerhalb eines Tages
erstellt.
Ein
Hochseilgarten ist ein Gerüst aus Holzmasten und -balken, Stahlseilen
und Plattformen in sieben Metern Höhe. Bei der Bewältigung der
einzelnen Aufgaben gewinnt jeder einzelne Teilnehmer Mut,
Selbstvertrauen, körperliche und geistige Beweglichkeit, Koordinationsvermögen
und Schwindelfreiheit. Der dazugehörige Teamparcours am Boden
besteht aus verschiedenen Übungen, welche die Teamarbeit fördern
und helfen, Vertrauen zu und Verantwortung für andere Menschen zu
entwickeln.
Besondere
Momente können das Leben eines Kindes verändern - zum Schlechten,
aber auch zum Guten. Kinder und Jugendliche, die - aus welchem Grund
auch immer - auf die „schiefe Bahn" geraten sind, brauchen
besondere Lernerfahrungen, um sich auf neue, ihnen fremde Werte
einzulassen. Kinder, die Opfer von Misshandlung oder
Vernachlässigung geworden sind, Jugendliche, die Probleme mit
Drogen haben, mit dem Gesetz in Konflikt geraten sind oder wegen
langer Arbeits- oder Ausbildungslosigkeit massive Selbstwertprobleme
haben, gewinnen in einem Hochseilgarten neues Selbstvertrauen,
lösen Blockaden, trainieren Risikobereitschaft und erhöhen ihre Flexibilität.
Im Teamparcours üben die Kinder und Jugendlichen, gemeinsame Ziele
zu definieren und zu erreichen. In der Gruppe lernen sie, Vertrauen
aufzubauen und Verantwortung zu übernehmen. Das Therapieangebot
Hochseilgarten mit Teamparcours hat sich in anderen Städten
Deutschlands bereits bestens bewährt. Die Erfahrungen, die
benachteiligte Kinder und Jugendliche aus ganz Bayern im Bamberger
Hochseilgarten machen können, werden ihr Leben zum Positiven
verändern.
Förderprojekt 2001
Ein
eigenes Haus für Manos Abiertas
1996 ging die Münchner Unternehmerin Anna Maria
Nagler nach Guayaquil in Ecuador, um mit privaten Mitteln
das Straßenkinderprojekt Manos Abiertas (Offene Hände)
aufzubauen. Nachdem das Haus von Manos Abiertas nur angemietet war,
musste während
der letzten Jahre ein Großteil der gesammelten
Spenden für die Miete ausgegeben werden. Als die Landeswährung
im Jahr 2000 auf den US Dollar umgestellt wurde, stieg die
Miete nochmals an. Nun war es in jeder Beziehung notwendig
geworden, sich nach einem eigenen Haus umzusehen.
Die Mitarbeiter der Siemens Management
Consulting (SMC) erkannten, dass Straßenkinder ein
eigenes Zuhause brauchen und kauften mit
ihrer Kinderfonds Stiftung ein eigenes Haus für Manos
Abiertas.
Nach einem
erforderlichen Umbau konnten die Kinder noch im gleichen Jahr in ihr
neues Heim einziehen.
Aktiv Projekt
2000
Bau des Pepa
Sommercamps in Tschechien
Am 13. Oktober 2000 bauten 120 Mitarbeiter der SMC auf dem Gelände des Pepa
Kinderhofs in Pribram in Tschechien ein Sommercamp für deutsche und tschechische Heimkinder.
Der Pepa Kinderhof ist ein Projekt der Brochier
Kinderfonds Stiftung.
Für insgesamt 24 Kinder und
Betreuer
errichteten sie in verschiedenen
Arbeitsgruppen sechs Holzhütten,
eine Sanitärhütte, eine Abstellhütte, zwei überdachte Freisitze, zwei
Klettergerüste, zwei Stangentennis-Plätze, ein Beach-Volleyball-Feld
und eine
Feuerstelle. Außerdem wurde die Anlage durch Anpflanzungen sowie
Fassadenbemalungen verschönert. Die Cateringgruppe sorgte dafür, dass alle
Arbeiter stets
gut versorgt waren und so konnte das gesamte Bauvorhaben wieder an einem Tag
abgeschlossen werden.
Was bei der Aktion geleistet wurde, verdeutlichen einige Zahlen:
Insgesamt wurden 13 Tonnen Holz verbaut, 50 Kubikmeter Sand bewegt, 5 Liter Farbe
vermalt, 500 kg Beton gegossen und 40
Bäume und Sträucher gepflanzt.
Für die Mitarbeiter der
Siemens Management Consulting war dieser
soziale Einsatz nicht nur ein ungewöhnlicher Arbeitstag, sondern er bot auch Gelegenheit, sich untereinander besser kennen zu lernen, gemeinsam etwas von
bleibendem Wert aufzubauen und dabei viel Spaß zu haben.
Durch das Engagement der
SMC haben deutsche und tschechische Kindergruppen die Gelegenheit,
auf dem Pepa Kinderhof ihre Ferien zu verbringen, neue Freundschaften zu schließen und das Angebot
dieser therapeutischen Einrichtung zu nutzen.
Aktiv
Projekt 1998
Renovierung des ABIX in München
Der Münchner Abenteuerspielplatz Hasenbergl
(ABIX) ist der Mittelpunkt des
sozialen Lebens von 240 Kindern und Jugendlichen, von denen viele in schwierigen
Familienverhältnissen aufwachsen. Die ursprünglichen
Spielbauten und Geräte waren 25 Jahre alt und in entsprechend
schlechtem Zustand, das Grundstück war vollkommen überwuchert.
Diesen Spielplatz unterzogen die Mitarbeiter der Siemens Unternehmensberatung,
wie die SMC 1998 noch hieß, einer Komplettsanierung: Ein überdachter Sitzplatz samt Einrichtung wurde gebaut, ein
Beach-Volleyballfeld errichtet, eine große Rutsche aufgestellt, das Haupthaus
gestrichen, ein Informationsmast aufgestellt und vieles mehr.
Interessiert? Informationen erhalten Sie bei albrecht.wild@siemens.com.
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